Pips Halloween-Nacht
Eine kleine Fledermaus namens Pip hilft Hasel, dem Igelmädchen, in der Halloween-Nacht den Weg nach Hause zu finden – durch Zuhören!
-
Hoch oben in der alten Eiche wohnte eine kleine Fledermaus namens Pip. Pip schlief den ganzen Tag, kopfüber, die Flügel um sich gewickelt wie eine Decke. Als der Mond aufging, gähnte er ganz groß, streckte sich ganz lang und machte ein ganz kleines Piep. „Guten Abend, Welt!“
-
Heute war Halloween, und das Kürbisfeld unten leuchtete voller kleiner Laternen. Pip flog hinunter, um genauer hinzusehen, und landete kopfüber an einer Sonnenblume. „So sieht alles viel lustiger aus!“, kicherte er.
-
Da hörte Pip ein leises Schniefen. Es war Hasel, das Igelmädchen, mit einer Kürbislaterne, die ausgegangen war. „Ich kann den Weg nach Hause nicht sehen“, sagte sie, „und meine Stacheln werden schon ganz kalt.“
-
„Keine Sorge“, sagte Pip. „Ich brauche keine Laterne. Ich finde meinen Weg mit den Ohren!“ Er wackelte mit seinen großen Ohren und lauschte. Piep … piep … „Da drüben ist der Bach, und hier ist eine sehr verschlafene Schnecke.“
-
Pip führte Hasel am Bach entlang, um den Pilzkreis herum und unter dem Brombeerbusch hindurch. Unterwegs kamen Eule, Eichhörnchen und zwei kleine Mäuse mit, denn ein Spaziergang mit Freunden ist der schönste Spaziergang. Bald waren sie bei Hasels gemütlichem Zuhause, und ihre Familie hatte eine neue Kerze für ihren Kürbis.
-
„Danke, Pip!“, sagte Hasel. „Kommst du jedes Jahr zu unserem Halloween-Picknick?“ Pip freute sich so sehr, dass er einen Looping flog und kopfüber landete – mitten im Eichelkuchen. Alle lachten, und Pip lachte am allerlautesten.
So ist diese Geschichte entstanden
Pip war zuerst eine Wachsmalstift-Zeichnung. DrawToLife hat ihn lebendig gemacht – und daraus diese Geschichte gezaubert.